Gerätetest Garmin Edge Touring Plus - hauptsachegegenwind.de

Garmin Edge Touring Plus

Nach dem Oregon habe ich bei http://www.pocketnavigation.de/navithek/ .das Garmin Edge Touring ausgeliehen

Neben dem Oregon ist das Edge ein elegantes Gerät und mit 100 g gerade mal soviel wie eine Tafel Schokolade schwer. Mein altes Edge 705 wiegt 25 g mehr.

 Für Geocacher nicht geeignet

Für alle Geocacher die Schlechte Nachricht zuerst: es ist zum Geocachen nicht geeignet. Da hat sich gegenüber meinem Edge 705 nichts verbessert. Ich habe Caches auf die SD-Karte wie gewohnt in den GPX-Ordner übertragen, da wird am Gerät nichts angezeigt.

 


Nach dem Oregon jetzt das Garmin Edge Touring. Was für ein Unterschied.

Neben dem Oregon ist das Edge ein elegantes Gerät und mit 100 g gerade mal soviel wie eine Tafel Schokolade schwer. Mein altes Edge 705 wiegt 25 g mehr.

Für Geocacher nicht geeignet

Für alle Geocacher die Schlechte Nachricht zuerst: es ist zum Geocachen nicht geeignet. Da hat sich gegenüber meinem Edge 705 nichts verbessert. Ich habe Caches auf die SD-Karte wie gewohnt in den GPX-Ordner übertragen, da wird am Gerät nichts angezeigt.


Reduzierung auf das Wesentliche

Als Touring - Gerät sollte eigentlich der Track- und Wegpunktmanager vorhanden sein. Ohne die  Beschreibung wäre ich nie auf die Idee gekommen, die Wegpunkt Speicherung im „Hauptmenü, GPS und Position speichern“ zu suchen. Umständlicher geht es kaum.

Genauso das zurückstellen des Tripcomputers bzw. des Tachos. Beim alten Edge habe ich die Resettaste gleich vorne am Gerät. So etwas gibt hier nicht.


Verbessert ist die Routingfunktion. Auch im Tripcomputer wird vor einer Abbiegung kurz in die Karte geschaltet und nach der Abbiegung ist man dann wieder auf der ursprünglichen Seite.

Routing


Da ich die sog. Round Trip Routing Funktion bisher nur mit dem Falkgerät ausprobiert hatte, habe ich bei der ersten Ausfahrt mir einen 50 km Rundkurs berechnen lassen. Das Ausrechnen der Tour dauerte gefühlt sehr lange. Da sind die Mitradler schon in Bösensell bevor ich losfahre. Bis auf die letzten Kilometer bin ich brav dem Gerät gefolgt.


Bis auf die letzten Kilometer bin ich brav dem Gerät gefolgt. . Die ersten 20 km wurde auf Hauptstraßen gefahren, erst die Rückfahrt ging dann über Straßen, die ich auch gewählt hätte. Mit der OpenFietsMap am nächsten Tag bekam ich ähnliche Resulte. Aber auch bei diesem Gerät gefällt mir die Displayanzeige mit dieser kostenlosen Karte besser als die der Freizeitkarte.


Akkuleistung


Nach 2 h und 32 min Routing zeigte der Akku bereits nur noch 68 % an. Am nächsten Tag war ich dann noch einmal 2 h und 12 min unterwegs und es wurden 22 % angezeigt. 15 Stunden sind dies nicht.


 

Am Computer angeschlossen beim internen Speicher ein ungewohntes Bild: kein GPX-Ordner also wo hin mit dem Tracks? Ich habe das Gerät also an Basecamp angeschlossen und damit den Track übertragen und dann im Ordner „Courses“ wiedergefunden.

Ordner Edge

Umständlich auch die Strecken mit dem Gerät aufzurufen. Da der gewohnte Track- und Wegpunktmanager fehlt. Es hat lange gedauert, bis ich meine Strecken unter „Zieleingabe Favoriten und Strecken“ gefunden habe. Auch dies noch genauso umständlich wie bei dem Edge 705. Dort unter „Zieleingabe und gespeicherte Strecken“ zu finden.

Fazit: vom Design sehr schön, aber total an den Anwender vorbei konzipiert. Weder für den reinen Rennradler noch für den Tourenradler geeignet. Wenn man dem Gerät den Trackmanager, den Wegpunktmanager und den Trittfrequenzmessung sowie einen ordentliche Reset-Funktion der Tagesreisedaten dazu tun würde, wäre auch für mich ein schönes Gerät.


Ein Wort noch zum Zubehör:

Mein alter Brustgurt funktionierte auch mit diesem Gerät.



Edge 750 unten Edge Touring oben

Trotz Spiegelung sind die Hinweise gut zu erkennen.